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Kulturfahrten
ab März 2012:
Do. 1.3. 18.30-23 Uhr Weltstar Anne-Sophie Mutter in der Bremer “Glocke” 39 €
Mi. 14.3. 18.30-23 Uhr Arienabend mit Weltstar Edita Gruberova in Bremen 39 €
So. 18.3. 15.30-24 Uhr Tschaikowsky: Oper “Pique Dame”in Hamburg 65 €
Di. 20.3. 13-18.30 Uhr Historische Kirchen bei Delmenhorst - mit Orgelvorf. 45 €
So. 25.3. 17-24 Uhr Rudolf Buchbinder in Hannover 65 €
Mo. 26.3 18.30-23 Uhr Brahms: “Ein deutsches Requiem” im Dom zu Bremen 39 €
Do. 29.3. 13.30-18.30 Uhr Mit Graf Frydach durch Neustadtgödens 45 €
Mo. 9.4. 16.30-21.30 Uhr Mozart: “Die Zauberflöte” am Theater Bremen 39 €
Di. 10.4. 15-24 Uhr J. Neumeier: Ballett “Matthäus-Passion” in Hamburg 65 €
Mi. 11.4. 13-19 Uhr Literaturnachmittag im Kempowski-Haus Kreienhoop 49 €
Fr. 13.4. 18.30-23 Uhr Martin Stadtfeld in der Bremer “Glocke” 39 €
So. 15.4 10-20 Uhr F. Hodler und Neo Rauch - Ausstellungen in Hamburg 65 €
Di. 24.4. 9-19 Uhr Literaturfahrt auf den Spuren von Agnes Miegel 59 €
Mi. 25.4. 19-23 Uhr Jule & Jette - Eine Berlin-Revue am Theater Orlando 29 €
Mi. 2.5. 13-20 Uhr Schloßpark Lütetsburg zur Rhododendronblüte 59 €
Do. 3.5. 13-18 Uhr Historische Kirchen in Moorriem 39 €
So. 6.5. 10-19 Uhr Auf den Spuren des Bildhauers Ernst Barlach 65 €
Fr. 18.5. 16-24 Uhr J. Neumeier: “Ein Sommernachtstraum” in Hamburg 65 €
Sa. 16.6. 15-24 Uhr Anna Netrebko, J. Kaufmann, E. Schrott in Hamburg 65 €
Do. 21.6. 16-23.30 Uhr John Neumeier: “Dritte Sinfonie von Gustav Mahler” 65 €
So. 24.6. 13.30-22 Uhr J. Neumeier: “Die Kameliendame”, Hamb. Staatsoper 65 €
Kulturreisen
Frühling bis Herbst 2012:
Do. 19.4. - So. 22.4. Holsteinische Schweiz: Eutin, Plön, Preetz .. 509 € (DZ), 539 €
(EZ) Œ
Do. 10.5. - So. 13.5. Mit Fontane durch die Prignitz: Kyritz, ... 489 € (DZ), 549 €
(EZ) Œ
So. 20.5. - Mi. 23.5. Schleswig-Holsteins Nordosten 489 € (DZ), 509 €
(EZ) Œ
Di. 29.5. - Fr. 1.6. Mit Fontane durch die Mark Brandenburg 555 € (DZ), 599 €
(EZ) Œ
Do. 7.6. - So. 10.6. Musik- und Kulturstadt Leipzig 655 € (DZ), 699 €
(EZ) Œ
Mi. 22.8. - Sa. 25.8. Die Lüneburger Heideklöster 525 € (DZ), 555 €
(EZ) Œ
Mi. 12.9. - So. 16.9. Würzburg und Taubertal 699 € (DZ), 729 €
(EZ) Œ
Fr. 21.9. - Mo. 24.9. Schleswig-Holsteins Nordosten 525 € (DZ), 565 €
(EZ) Œ
Mi. 3.10. - Sa. 6.10. Dessau, Wörlitz, Wittenberg, Köthen .... 499 € (DZ), 549 €
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Di. 16.10. - Fr. 19.10. Weimar - Stadt der deutschen Klassiker 559 € (DZ), 599 €
(EZ) Œ
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= Preis inklusive Eintrittsgelder und Führungen
=
Preis zuzüglich etwaiger Eintrittsgelder und Führungsentgelte
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Kulturfahrten ab März 2012:
Weltstar Anne-Sophie Mutter im Bremer Konzerthaus “Glocke” (1.3.)
48 km
Vielen gilt sie als die größte Geigerin unserer Zeit. Ein Konzert von Anne-Sophie Mutter ist weltweit ein hochkarätiges Konzertereignis allererster Güte. Gemeinsam mit dem Pianisten Lambert Orkis präsentiert sie nun dem Publikum Werke für Klavier und Violine:
Mozart: Sonate G-Dur KV 379, Schubert: Fantasie C-Dur D 934, Lutoslawski: Partita , Saint-Saëns: Sonate Nr. 1 d-Moll op. 75. Sehr gute Karten für 139 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Arienabend mit Edita Gruberova (14.3.) Oldenburg-Bremen:
48 km
Selten sind sich Publikum und Presse so einig: Edita Gruberova ist die unbestrittene “Primadonna assoluta des Belcanto” und “Königin der Koloratur”. Im Bremer Konzerthaus “Glocke” ist sie gemeinsam mit dem Münchner Rundfunkorchester zu erleben. Die Leitung hat Andriy Yurkevych. Das Programm umfaßt Arien von
C. Saint-Saëns, C. Gounod, G. Meyerbeer, G. Donizetti und V. Bellini.
Karten für 79 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Peter Tschaikowsky: Oper “Pique Dame”, Staatsoper Hamburg (18.3.)
169 km
Eine der schönsten Inszenierungen an der Hamburgischen Staatsoper. "Pique Dame" erzählt die dramatische Geschichte eines deutschen Außenseiters in einer russischen Offiziersclique, den der Konflikt zwischen Spielleidenschaft und Liebe zur Bewusstseinsspaltung treibt. “Willy Deckers Pique Dame - erst die zweite Inszenierung der Oper in Hamburg seit 1953 - dürfte ein echter Repertoire-Hit für die Staatsoper werden. Zumal das von Ingo Metzmacher zu exzellenten Leistungen
gepeitschte Orchester im Verein mit dem wie immer weltklassigen Chor für den optimalen Rahmen sorgte “ (Der Spiegel). Karten f. 28-89 €. Bitte frühz. anm.!
Historische Kirchen bei Delmenhorst - mit Vorführung der Arp-Schnitger-Orgel in Ganderkesee (20.3.)
Oldenburg-Ganderkesee: 30 km. Der Aufstand der Stedinger Bauern gegen den Bremer Erzbischof war mit der Niederlage in der Schlacht bei Altenesch im Jahre 1234 endgültig niedergeschlagen. Auf dem Massengrab der getöteten Bauern wurde 1299 - so die Überlieferung - die St. Gallus-Kirche von Altenesch/Süderbrook erbaut. Die
Ausstattung dieser Kirche bietet u. a. eine wertvolle Münstermann-Kanzel. Die kleine Backsteinkirche in Schönemoor ist “in Lage und Erhaltungszustand ein gutes Beispiel für eine
mittelalterliche Dorfkirche” (Dehio - Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler). Danach besuchen wir die St. Pankratius-Kirche in Stuhr - ebenfalls ein mittelalterliches Kleinod - mit spätgotischem Flügelaltar genannt werden (1500-1520). Den Abschluß unseres Programms bildet die dreischiffige gotische Hallenkirche St. Cyrian zu Ganderkesee. Ihr wertvollstes Ausstattungsstück ist die Arp-Schnitger-Orgel, welche uns anhand einiger Musikstücke vorgeführt wird! Mit Kaffeepause in einem gemütlichen Landcafé.
Rudolf Buchbinder im Großen Sendesaal des Funkhauses Hannover (25.3.)
168 km.
Rudolf Buchbinder ist einer der ganz Großen der internationalen Klavierszene und regelmäßiger Gast bei den bedeutenden Orchestern und Festivals weltweit. Als anerkannter Beethovenspezialist ist die Interpretation des “Neuen Testaments” der Klaviermusik, die zyklischen Wiedergabe aller 32 Sonaten Beethovens, dem österreichischem Pianisten ein wichtiges Anliegen.. In über 40 Städten setzt und setzte er damit Maßstäbe. Unter anderem mit der Sturm- und der Jagd-Sonate beginnt er in dieser Saison seinen Beethovenzyklus, den er in den nächsten Spielzeiten fortsetzt. Das Programm in Hannover:
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 1 f-Moll op. 2/1, Sonate Nr. 10 G-Dur op. 14/2, Sonate Nr. 13 Es-Dur op. 27/1 „Sonata quasi una fantasia”, Sonate Nr. 17 d-Moll op. 31/2 „Sturm-Sonate”, Sonate Nr. 18 Es-Dur op. 31/3 „Die Jagd”. Karten für 45 oder 54 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Johannes Brahms: “Ein Deutsches Requiem” im Dom zu Bremen (26.3.)
48 km.
Die Uraufführung seines Deutschen Requiems im Bremer Dom leitete der Komponist Johannes Brahms höchstpersönlich am Karfreitag, den 10. April 1868. Die Aufführung stieß auf große Begeisterung. Jetzt kommt das Werk als großes Bremer Projekt, als eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Tanztheater, Chor, Extrachor und den Gesangssolisten des Bremer Theaters sowie Mitgliedern des Bremer Domchores und den Bremer Philharmonikern (Ltg.: Markus Poschner) erstmals in szenischer Umsetzung im Bremer Dom zur Aufführung. Urs Dietrich übernimmt die Choreographie und inszeniert das Zusammenspiel von Tanz, Musik und filmischen Elementen. Ein künstlerisches Ereignis! Sehr gute Karten für 45 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Mit Graf Frydach durch Neustadtgödens - ein historischer Rundgang durch die Ortschaft mit Besuch des Wasserschlosses Gödens (29.3.)
Oldbg.-Neustadtgödens: 47 km.
Neustadtgödens (bei Wilhelmshaven) wurde um 1544 durch mennonitische Leineweber am damals bis hierher reichenden Jadebusen gegründet. Der Ort war später einerseits durch seine religiöse Toleranz geprägt, andererseits bekannt als Handelsort und Hafen. Sowohl das historische Ortsbild insgesamt als auch die alten Gotteshäuser der Lutheraner, Reformierten, Mennoniten, und Juden sind über die Jahrhunderte erhalten geblieben. “Graf Frydach” (alias Werner Kleinschmidt), ansässig auf dem nahen Schloß Gödens, wird uns in historischer Kostümierung durch Neustadtgödens führen. Nach einer Teepause im gemütlichen
Neustädter Stübchen, der ehemaligen Mennonitenkirche, machen wir noch einen Abstecher zum Schloß Gödens, eines der schönsten Schlösser Ostfrieslands - mit herrl. Landschaftspark.
Mozart: “Die Zauberflöte” im Bremer Theater am Goetheplatz (9.4.)
48 km.
“Theaterurgestein Chris Alexander zeigt Mozarts Klassiker in einer faszinierend schlicht gehaltenen Inszenierung. Eine reduzierte „Zauberflöte“ - ganz zauberhaft. Dazu ein starkes Gesangsensemble, das bis in die Nebenrolle bestens besetzt ist und ein munter aufspielendes Orchester” (Corinna Laubach, BILD). “Doch nicht nur die szenische Umsetzung hatte ihre Meriten, es war vor allem das fast durchweg hohe bis herausragende musikalische
Niveau .....” (Markus Wilks, Kreiszeitung). Sehr gute Karten für 41 €. Bitte frühzeitig anm.!
John Neumeier: Ballett “Matthäus-Passion”, Staatsoper Hamburg (10.4.)
165 km
Eine der großartigsten Ballettschöpfungen John Neumeiers - nach der Musik von Johann Sebastian Bach. “Alljährlich pilgern sie zur heiligen Tanzmesse. In der Wahrnehmung von Ballettomanen haben österliche Aufführungen von John Neumeiers Matthäus-Passion ähnlichen Kultcharakter angenommen wie für Wagnerianer das Bühnenweihfestspiel Parsifal in der Karwoche. Seit der Uraufführung des sakralen Balletts zu Bachs Oratorium 1981 gastierte die Matthäus-Passion etwa 40 mal in den Tanzmetropolen zwischen New York und Tokio, aber auch in Neumeiers Heimatstadt Milwaukee und 2007 sogar im bayerischen Passionsspiel-Mekka Oberammergau” (Hamburger Abendblatt). Freie Kartenauswahl für
10-79 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Literaturnachmittag im Haus Kreienhoop, ehem. Haus von Walter Kempowski (11.4.)
Oldenburg-Nartum: 93 km. Der 2007 verstorbene Walter Kempowski zählte zu den großen deutschen Autoren der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. In seinen Werken hat er sich vor allem mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinandergesetzt. Über Kempowskis
Echolot schrieb der Journalist und Literaturwissenschaftler Frank Schirrmacher im Jahre 1993: “Wenn sie (die Welt) im Begriff sein wird, ihr Gedächtnis und ihre Geschichte end-gültig zu verlieren, wird sie sich auf dieses Werk besinnen und damit wieder Gerechtigkeit herstellen können.” Nach der Ankunft in Nartum (30 km nordöstlich von Bremen) führt uns die Gästeführerin Helga Schnars, bei einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee, Tee und Kuchen in der Gaststätte Nartumer Hof, in die Thematik Kempowskis (Leben, Werke, Arbeit) ein und stellt das Haus Kreienhoop vor (14.30-15.15 Uhr). Von 16 bis 17 Uhr erleben wir eine Lesung aus den Werken von Walter Kempowski im Großen Saal des Hauses Kreienhoop - mit anschließendem Gespräch. Danach besteht die Gelegenheit zu einer Besichtigung des Hauses. Gegen 18 Uhr treten wir die Rückfahrt nach Oldenburg an. Karten für Einführung, Lesung, Kaffee und Kuchen sowie Eintritt Haus Kreienhoop: 20 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Martin Stadtfeld und das Philharmonische Kammerorchester München spielen die Klavierkonzerte von Johann Sebastian Bach in der Bremer “Glocke” (13.4.)
48 km.
Martin Stadtfeld gehört zu den bedeutendsten Pianisten der jüngeren Generation. Seit 2003 gewann er alleine 4 “Echo”-Klassikpreise. „Dass er ein erstklassiger Bach-Interpret ist, hat Martin Stadtfeld mit seinen bisherigen Aufnahmen bereits gezeigt. Nun setzt er dem Ganzen mit seiner neuen Bach-CD noch eins drauf. Jeder Ton ist glasklar, jede Nuance perfekt aus-balanciert.... ein imposantes Klangerlebnis.“ (Crescendo) Das Programm in Bremen:
Johann Sebastian Bach: Klavierkonzerte Nr. 3 D-Dur BWV 1054, Nr. 4 A-Dur BWV 1055 und Nr. 7 g-Moll BWV 1058, Carl-Philipp-Emanuel Bach: Sinfonie Nr. 1 G-Dur, Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie für Streicher Nr. 9 C-Dur.
Martin Stadtfeld wird begleitet vom Philharmonischen Kammerorchester München. Die Leitung hat Lorenz Nasturica-Herschkovici. Sehr gute Karten für 55 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Ausstellungen “Müde Helden: Ferdinand Hodler - Aleksandr Dejneka - Neo Rauch” sowie ”Ferdinand Hodler und Cuno Amiet” in Hamburg (15.4.)
169 km.
Im Mittelpunkt der Ausstellung Müde Helden: Ferdinand Hodler - Aleksandr Dejneka - Neo Rauch
in der Hamburger Kunsthalle steht die Entwicklung der Utopie des 'Neuen Menschen' im 20. Jahrhundert. Am Anfang dieser historischen Entwicklung steht der Schweizer Maler Ferdinand Hodler (1853–1918). Als einer der künstlerischen Exponenten der Lebensreformbewegung gibt er dem um 1900 mit großem Pathos vorgetragenen Thema des 'Neuen
Menschen' in seiner Malerei künstlerischen Ausdruck. In der Ausstellung wird außerdem das Werk des international anerkannten, führenden Malerstars der Leipziger Schule, Neo Rauch, erstmals in einem historischen und kunsthistorischen Zusammenhang präsentiert. Zudem bietet Müde Helden die Gelegenheit das Werk des in Russland hoch verehrten Malers Aleksandr Dejneka zu entdecken, der mit einer großen Anzahl wichtiger Gemälde vertreten sein wird, die noch nie in Deutschland zu sehen waren. Nach dem Besuch der Ausstellung in der Kunsthalle folgt ein kleiner Spaziergang entlang der Binnenalster zum Bucerius Kunstforum. Künstlerfreundschaften sind seit je eine spannungsgeladene Mischung aus Nähe und Konkurrenz. Mit
Ferdinand Hodler und Cuno Amiet. Eine Künstlerfreundschaft zwischen Jugendstil und
Moderne im Bucerius Kunstforum widmet sich erstmals eine Ausstellung dem künstlerischen Austausch zwischen Ferdinand Hodler u. Cuno Amiet (1868–1961). Sie waren es, die den europaweiten Aufbruch des Jugendstils in der Schweiz prägten. Sowohl in der Kunsthalle als auch im Bucerius Kunstforum sorgen Restaurants für das leibliche Wohl.
Auf den Spuren der ostpreußischen Dichterin Agnes Miegel in Bad Nenndorf und im Schaumburger Land - eine kleine Literaturreise mit Lesungen vor Ort (24.4.)
153 km. Agnes Miegel gilt als die größte ostpreußische Dichterin. Ihre Balladen zählen - laut Marcel Reich-Ranicki - zu den wichtigsten Werken deutscher Literatur. Aufgewachsen in Königsberg mußte sie 1945 über die Ostsee nach Dänemark flüchten. Später fand sie zu-nächst bei der Familie von Münchhausen in Apelern (Schaumburger Land) Aufnahme und lebte dann im nahen Bad Nenndorf. Dort besuchte sie 1961 auch der spätere Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt. Nach einer Führung durch das Miegel-Haus in Bad Nenndorf mit seinen Sammlungen steht das Mittagessen in einem schönen Restaurant auf dem Programm. Nachmittags unternehmen wir einen kleinen Spaziergang auf den Spuren der Dichterin durch Bad Nenndorf und seinen Kurpark - mit einem Besuch ihres Denkmals und der Grabstätte. Nach der Pause in einem gemütlichen Café starten wir eine Rundfahrt, die uns zunächst nach Idensen führt, wo wir die sehr sehenswerte romanische Sigwards-Kirche mit großartigen romanischen Wandmalereien besichtigen (mit Führung), welche von Agnes Miegel in dem Gedicht Alte Kirche im Feld beschrieben wurde. Den Abschluß der Kulturfahrt bildet ein Besuch von Schloß Münchhausen in Apelern. Sachkundige Begleiterin unserer Kulturfahrt ist Frau Inge Meyer, die das Miegel-Haus in Bad Nenndorf betreut und uns Auszüge aus dem Werk der Dichterin vortragen wird.
Jule & Jette - Eine Berlin-Revue am Theater Orlando im Palais Rastede (25.4.)
Oldenburg-Rastede: 17 km. Frei nach Heinrich Zille erzählen und singen Jule und Jette (Sylvia Meining und Sigrun Schneider-Kaethner) Geschichten und Lieder aus dem Berlin des frühen 20. Jahrhunderts. Aber auch die Poesie Wolf Wondratscheks oder der Humor in den Chansons von Hans Magnus Enzensberger sowie die Lieder von Hildegard Knef sind zu erleben. Das Theater Orlando im historischen Palais zu Rastede ist ein Zimmertheater mit besonderem Charme. Karten für 19 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Schloßpark Lütetsburg zur Rhododendronblüte und ostfriesische Häuptlingsburgen im Norderland (2.5.)
Oldenburg-Lütetsburg: 114 km. Der Lütetsburger Park bei Norden/Ostfriesland gehört zu den bedeutendsten frühen
Landschaftsgärten in Deutschland. Das sehr abwechslungsreiche Bild des Parks an der Schloßan-lage der Familie von Kniphausen bestimmen Baumgruppen mit farblich abgestimmtem Laub, Bachläufe, Teiche, blühende Sträucher und Wiesenflächen. Zahlreiche blühende Rhododen-dronpflanzen ergeben besonders im Mai ein farbenprächtiges Bild (mit Parkführung). Unsere kleine Burgenfahrt führt uns außerdem zur Burg Berum bei Hage und nach Dornum, wo ein Wasserschloß aus dem 17. Jh. und die Beningaburg aus dem 16. Jh. zu entdecken sind.
Die Marschenhofsiedlung Moorriem und ihre historischen Kirchen (3.5.)
Oldenburg-Strückhauser Kirchdorf: 34 km
In der Landgemeinde Moorriem bei Elsfleth finden wir Bauernhöfe - meist schöne niederdeutsche Hallenhäuser mit Fachwerk und Reetdach - die wie Perlen an einer Schnur am Rande des Ipweger Moores aufgereiht sind. Eine Reihe von historischen Kirchen hat sich in dieser attraktiven Gegend erhalten. In der Ortschaft Bardenfleth ist die einzige Fachwerk-Kirche des Oldenburger Landes zu bewundern. Sie entstand im Jahre 1620, und ihr Inneres birgt eine sehr schöne einheitliche Barock-Ausstattung. Auf dem Friedhof findet sich das Grab des bekannten Oldenburger Malers Bernhard Winter. In Bardenfleth genießen wir auch unsere Kaffeepause im schönen Landcafé Moorriem. Am Nordrand Moorriems liegt die Ortschaft Meerkirchen (Großenmeer), deren efeuumrankte kleine Bauernkirche um 1600 entstand. Die Ausstattung stammt überwiegend aus dem 18. Jh. Malerisch liegt das kleine Strückhauser Kirchdorf in der Wesermarsch westlich von Brake. Die Backstein-Saalkirche ist noch spätmittelalterlich und besitzt eine farbenprächtige Ausstattung (17. und 18. Jh.).
Auf den Spuren des Bildhauers Ernst Barlach in Hamburg und Wedel (6.5.)
169 km. Einer der bedeutendsten, eigenwilligsten aber auch populärsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts war ohne Zweifel Ernst Barlach. Wir besuchen zunächst das klassizistische Haus in Wedel, westlich von Hamburg, wo Barlach 1870 geboren wurde. Anschließend geht es weiter nach Hamburg-Blankenese. Entlang der Elbchaussee, hoch über der Elbe, reihen sich die schloßartigen Kaufmannsvillen wie an einer Perlenkette auf. Das Jenisch-Haus von 1834 ist die stattlichste Villa (wir können das Haus besichtigen, haben im dortigen Restaurant auch Gelegenheit zu einem Mittagessen) und liegt in einem ausgedehnten Englischen Park. Im Park befindet sich das Ernst Barlach Haus, ein Museum, welches aus der Sammlung des Hamburger Industriellen Hermann F. Reemtsma hervorgegangen ist. Heute kann das Museum u. a. etwa 130 plastische Werke zeigen, die einen hervorragenden Querschnitt durch das Schaffen Barlachs bieten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Hamburger
Privatsammlung rasch berühmt und vor 50 Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (mit Führung). Mit der Jubiläumsausstellung “Emil Nolde - Puppen, Masken und Idole” präsentiert das Ernst Barlach Haus zudem ein faszinierendes Kapitel im Schaffen des norddeutschen Südseereisenden Emil Nolde (1867–1956): seine Stillleben mit Masken und Figuren.
John Neumeier: “Ein Sommernachtstraum”, Staatsoper Hamburg (18.5.)
165 km
“Dauerhafter Zauber. Eines der schönsten und ingeniösesten Ballette von John Neumeier“ (Die Welt). ”Frisch aufpoliert und neu einstudiert erweist sich dieser höchst erfolgreiche Klassiker von Hamburgs Ballettchef auch nach zwanzig Jahren noch als blitzend
geschliffenes Juwel” (Hamburger Abendblatt). Musik: Felix Mendelssohn-Bartholdy. Karten für
79 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Anna Netrebko, Jonas Kaufmann und Erwin Schrott: Gipfeltreffen der Stars im Hamburger Derby-Park (16.6.)
Oldenburg-Hamburg: 165 km
Die Weltklasse-Sänger Anna Netrebko, Erwin Schrott und Jonas Kaufmann bilden ein einzigartiges, stimmgewaltiges Dreamteam und bescheren dem Publikum Klassik-Genuss auf allerhöchstem Niveau. Begleitet werden sie in Hamburg von dem Weltklasseorchester der Prager Philharmonie. Karten für 82 €. Bitte frühzeitig anmelden!
John Neumeier: “Dritte Sinfonie von Gustav Mahler”, Hamburg (21.6.)
165 km
“Dies ist ein aufregendes, wunderbar nonkonformistisches, nach einer zeitlosen Architektur getanztes Ballett, das Neumeiers Namen unauslöschlich einprägt als einen der größten klassischen Choreografen unseres Jahrhunderts ... Dieses Ballett ist die Arbeit eines Genies ...” (New York Post). ”... fast zwei Stunden lang bezeugt diese Choreografie eine Erfindungs- und Konstruktionskraft, der zumindest auf dem europäischen Kontinent heute kaum etwas
Vergleichbares an die Seite zu setzen ist” (Horst Koegler, Stuttgarter Zeitung). Musik: Gustav Mahler. Karten für 71 €. Bitte frühzeitig anmelden!
John Neumeier: “Die Kameliendame”, Staatsoper Hamburg (24.6.)
165 km
“John Neumeier erzählt zur Musik von Chopin nicht nur nuanciert die unglückliche Liebesgeschichte, er typisiert eine ganze Gesellschaftsschicht in ihrer Genussucht und rückt doch das Einzelschicksal der Kurtisane in den Mittelpunkt. Die Kameliendame berührt unmittelbar” (Hamburger Morgenpost, Dagmar Fischer). Wenn es ein vollkommenes Handlungsballett gibt, dann Die Kameliendame von John Neumeier .... (Nordelbische Kirchenzeitung). Karten für 79 €. Bitte frühzeitig anmelden!
Kulturreisen Frühling bis Herbst 2012:
4 Tage “Holsteinische Schweiz: Eutin, Plön, Preetz und Cismar” (Do. 19.4.-So. 22.4.2012)
Oldenburg-Eutin: 258 km.
Zahlreiche Seen und Wälder sowie eine reizvolle hügelige Landschaft machen die
Holsteinische Schweiz zu einem beliebten Reiseziel. Aber auch kunstgeschichtlich gibt es viel zu bestaunen, wie die einstigen Residenzstädte Eutin (Geburtsstadt des Komponisten Carl Maria von Weber) und Plön mit seinem großen Schloß aus der Spätrenaissance. Daneben sind mittelalterliche Klosteranlagen, wie in Preetz sowie Cismar oder ehem. Bischofssitze, wie Bosau zu entdecken. Wunderschöne Herrensitze und Gutshäuser finden sich auf dem Lande. Wir wohnen im Hotel Uklei Fährhaus in Eutin, herrlich direkt am Ufer des idyllischen Kellersees gelegen. Preis p. P. 509 € (DZ), 539 € (EZ).
4 Tage “Mit Fontane durch die Prignitz: Kyritz, Wusterhausen, Neustadt/Dosse, Perleberg” (Do. 10.5.- So. 13.5.2012)
Oldenburg-Kyritz: 364 km.
Auch den nordwestlichen Zipfel Brandenburgs hat Theodor Fontane in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg mit ausführlichen Schilderungen bedacht. Auszüge werden wir bei dieser Reise hören. Wir besuchen Neustadt/Dosse. Fontane macht uns mit diesem Städtchen wie folgt vertraut:
Ein anmutiger Spaziergang, bei sinkender Septembersonne, führt uns ihm entgegen. Unterwegs, von einer Brückenwölbung aus, erfreut uns der Blick auf einen weiten Wiesengrund und die kanalartig regulierte Dosse. Fünf Minuten später haben wir die Stadt erreicht, eine einzige Straße, darauf rechtwinklig eine andere mündet. Da, wo sich beide berühren, erweitern sie sich und bilden einen Marktplatz, an dem die “Amts-freiheit” und die Kirche gelegen sind. Am äußersten Ende der Längsstraße das Gestüt.
Die großzügigen Anlagen des Gestüts umfassen die barocken, schloßartigen Hauptbauten
sowie Wohn-, Stall- und Wirtschaftsgebäude. Nur wenige Kilometer entfernt liegt
Wusterhausen mit schönem Bauensemble von Rathaus und Stadtkirche. Eine ungewöhnliche Sehenswürdikeit bietet die frühgotische Feldsteinkirche des Ortsteils Kampehl mit der Mumie des “ledernen” Ritters Kahlbutz aus dem frühen 18. Jh. Die schöne langgestreckte Kyritzer Seenkette bereichert die Landschaft um Wusterhausen. Nördlich liegt das Städtchen Kyritz, in dessen Zentrum noch beträchtliche Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung, ansehnliche Fachwerkhäuser sowie schöne Jugendstil- und Gründerzeit-Bauten stehen. Historische Stadtbilder bieten auch Perleberg und Pritzwalk. Die Stadt Bad Wilsnack gelangte im späten Mittelalter durch ein Hostienwunder zu besonderer Bedeutung. Wilsnack wurde zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte in Europa. Die Havelberger Bischöfe errichteten die domartige Wallfahrtskirche von beträchtlichen Ausmaßen. Weitere Reiseziele sind
u.a. das ehem. Zisterzienser-Nonnenkloster Marienfließ und das Schloß in Meyenburg, welches ein großartiges Modemuseum beherbergt. Direkt am hübschen Marktplatz von Kyritz wohnen wir in Bluhms’s Hotel & Restaurant am Markt, das bei booking.com mit dem Prädikat “fabelhaft” bewertet wurde. Preis p. P.: 489 € (DZ), 549 € (EZ).
4 Tage “Schleswig-Holsteins Nordosten: Flensburg, Glücksburg, Kappeln, Schleswig und Haithabu” (So. 20.5.- Mi. 23.5.2012)
Oldenburg-Schleswig: 283 km
Reetgedeckte Friesenhäuser, die eindrucksvollen Schlösser Glücksburg und Gottorf (in Schleswig), der Dom zu Schleswig - das fällt einem wohl spontan ein, wenn man an die nördlichste deutsche Kulturregion denkt. Das Bild ergänzen das Wikingerzentrum Haithabu und die vielen sehenswerten Feldsteinkirchen auf dem Lande. Sehenswert ist auch die
beschauliche Hafenstadt Kappeln mit ihrer wunderschönen spätbarock-klassizistischen St. Nikolai-Kirche. Wir wohnen im Hotel Ruhekrug am nördlichen Stadtrand von Schleswig, in idyllischer Lage - direkt am Naturpark “Himmelsauge”. Preis p. P. 489 € (DZ), 509 € (EZ).
4 Tage “Auf Fontanes Spuren durch die Mark Brandenburg - Eine historische Literaturreise mit Lesungen vor Ort” (Di. 29.5.-Fr. 1.6.2012)
Ol.-Neuruppin: 377 km
Ob du reisen sollst, so fragst du, reisen in der Mark? Die Antwort Theodor Fontanes fällt im Vorwort zu seinen “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” positiv aus - auch wenn er
etwa folgenden Einwand geltend macht: Es gibt gröbliche Augen, die gleich einen Gletscher
oder Meeressturm verlangen, um befriedigt zu sein. Dieses mögen zu Hause bleiben. Den
ersten Band der “Wanderungen” widmet Fontane seiner Heimat, der ehemaligen Grafschaft
Ruppin, die auch das Ziel unserer Reise ist. Fontane wurde in Neuruppin geboren, ebenso wie der Baumeister Karl Friedrich Schinkel. Kronprinz Friedrich, der spätere Friedrich der Große, befehligte hier sein erstes Regiment.
Ruppin hat eine schöne Lage - See, Gärten und der sogenannte “Wall” schließen es ein.
Auch Rheinsberg und sein Schloß werden zumeist mit Friedrich, der hier seine wohl glücklichsten Jahre verbrachte, in Verbindung gebracht. Viel länger lebte jedoch sein Bruder Prinz Heinrich im Schloß. Zu den schönsten Seen dieser Gegend gehört der Große Stechlin.
Zwischen flachen, nur an einer einzigen Stelle steil und kaiartig ansteigenden Ufern liegt er da ...
Weitere Ziele dieser Reise sind Lindow (Klosterruine), Gransee (Denkmal für Königin Luise), Wustrau (sehenswertes Preußen-Museum - derzeit mit Ausstellung über Friedrich den Großen!), Heiligengrabe (mittelalterliche Klosteranlage), Wittstock (Museum des Dreißigjährigen Krieges) und Fehrbellin (1675 Sieg der Brandenburger über die Schweden, bekannt u. a. durch Kleists Prinz von Homburg).
Wir wohnen im herrlich in der Ruppiner Schweiz gelegenen “Hotel Boltenmühle” zwischen Rheinsberg und Neuruppin mit Sauna und Sole-Hallenbad (34 °C) zur freien Nutzung.
Preis p. P.: 555 € (DZ), 599 € (EZ).
4 Tage Musik- und Kulturstadt Leipzig - mit 2 Konzerten des Bachfestes Leipzig (Do. 7.6. - So. 10.6.2012)
Oldenburg-Leipzig: 414 km.
“Mein Leipzig lob’ ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute”, läßt Goethe den Studenten Frosch in seinem
Faust ausrufen. Schauplatz der Szene ist Auerbachs Keller, dessen 500 Jahre alten Gewölbe “Zecher” und Gourmets auch heute noch mit Köstlichkeiten zu locken verstehen. Leipzig ist eine der faszinierendsten Metropolen Deutschlands und war 1989 Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in der DDR. Keine andere Großstadt der neuen Bundesländer hat sich nach der Wende derartig rasant entwickelt. Die großartige neue Bahnhofsanlage, eine Stadt in der Stadt mit drei Einkaufsebenen, ist beeindruckendes
Zeugnis. Dabei blickt Leipzig auf eine faszinierende Vergangenheit zurück. Von der jahrhunderte-alten Tradition als Messestadt zeugen nicht nur Goethes Faust, sondern u. a. auch die
wunderschönen Passagen und historischen Handelshöfe der Altstadt. Neben Goethe, der hier seine Studienzeit verbrachte und Leipzig in angenehmster Erinnerung behielt, gaben sich auch andere Literaten ein Stelldichein - allen voran Friedrich Schiller, der im grünen Vorort Gohlis ein Häuschen bezog, wo er u. a. die berühmte
Ode An die Freude dichtete (mit Innenbesichtigung). Das Gohliser Schlößchen zählt zu den schönsten Beispielen barocker Baukunst in Leipzig. Aber nicht nur barocke Repräsentation und interessante Dichterhäuser können wir in Leipzig erleben - noch bedeutender ist es als Musikstadt. Drei herausragende Komponisten lebten und wirkten hier, nämlich Johann Sebastian Bach (Besichtigung Thomaskirche und Bacharchiv), Felix Mendelssohn-Bartholdy und Robert Schumann (Führung durch die Wohnhäuser). Das Leipziger Musikinstrumentenmuseum zählt zu den bedeutendsten der Welt (Führung). Eine der besten Sammlungen europäischer Kunst vom 16. bis 20. Jh. in Deutschland präsentiert das Museum der Bildenden Künste in einem
spektakulären Museumsneubau. Wir besuchen zwei Konzerte des Bachfestes 2012 in den bedeutendsten Kirchen der Stadt mit Spitzenensembles: 7.6.: Thomaskirche, Thomanerchor, Werke u.a. von J. S. Bach; 9.6.: Nikolaikirche, Amsterdam Baroque Orchestra, Vokal- und Orchesterwerke von J. S. Bach.
Zentrumsnahes Flair Hotel Alt Connewitz. Preis p. P.: 649 € (DZ) bzw. 699 € (EZ) inkl. Konzertkarten im Wert von 74 €.
4 Tage “Die Lüneburger Heideklöster zur Zeit der Heideblüte - mit Erkundung der Städte Celle und Lüneburg” (Mi. 22.8.-Sa. 25.8.)
Oldenburg-Bad Bevensen: 210 km
In der seit der Reformation evangelisch geprägten Lüneburger Heide haben sich sechs mittelalterliche Frauenklöster erhalten. Die "Lüneburger-" oder "Heide-Klöster" bestehen seit mehr als 800 Jahren in größtenteils original erhaltenen Gebäuden im Stil der Backsteingotik, Renaissance und Barock. Es sind dies: Walsrode, Wienhausen bei Celle, Idensen in Han-kensbüttel, Ebstorf und Medingen bei Uelzen sowie Lüne vor den Toren Lüneburgs. Nach der Reformation wurden sie evangelische Damenstifte. Alle Klosteranlagen mit ihren
Kunstschätzen werden wir im Rahmen von qualifizierten Führungen besichtigen. Daneben stehen Besuche der beiden schönsten Heidestädte auf dem Programm: Die Welfenstadt Celle blieb in kriegerischen Auseinandersetzungen unzerstört und bietet einen vollständigen Fachwerk-Altstadtkern und ein großartiges Renaissance-Schloß. Lüneburg ist die “Stadt des weißen Goldes”, denn der Reichtum kam im Mittelalter mit der Salzgewinnung. Der Wohlstand spiegelt sich in den zahlreichen herrlichen Bauten der norddeutschen Backsteingotik. Wir wohnen im Hotel-Garni Haus Wiesenweg im schönen Kurort Bad Bevensen. Preis p. P.: 479 € (DZ) bzw. 509 € (EZ) inkl. freier Eintritt in die Jod-Sole-Therme der Stadt.
5 Tage-Reise: “Auf den Spuren Tilman Riemenschneiders von Würzburg durch das romantische Taubertal” (Mi. 12.9.-So. 16.9.)
Oldenburg-Bad Mergentheim: 562 km.
Würzburg bietet uns Barock in Vollendung. An erster Stelle ist die Residenz
zu nennen, welche 1720-44 unter der Leitung Balthasar Neumanns errichtet wurde und als der schönste Schloßbau des süddeutschen Barocks gilt. Auf der hoch über der Stadt thronenden
Festung Marienberg ist im Mainfränkischen Museum eine exzellente Riemenschneider-Sammlung zu bewundern. Weitere Meisterwerke dieses herausragenden Bildschnitzers der späten Gotik begegnen uns in Städten und Dörfern des lieblichen Taubertals, z. B. in der alten Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber. Rothenburg ist die vielleicht am besten erhaltene
mittelalterliche Stadt in Deutschland - majestätisch auf einem Hochplateau über der Tauber gelegen. Auf dem Wehrgang der Stadtmauer kann man fast die gesamte Altstadt umwandern. Groß-artige, teilweise noch mittelalterliche Kirchen und Bürgerhäuser prägen das Stadtbild.
Drunten im Taubertal, unterhalb von Rothenburg, liegt das Dörfchen Detwang, dessen Kirche als wertvollsten Schatz einen kleinen Riemenschneider-Altar birgt. Eines der Wunderwerke mittelalterlicher Schnitzkunst ist der Marienaltar von Riemenschneider in Creglingen. Eine spezielle Altarführung wird uns mit ihm vertraut machen. Von gleichem Rang ist die berühmte Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald, eine Marientafel, die sich heute in der Pfarrkirche St. Maria des Bad Mergentheimer Ortsteils Stuppach befindet. Bad
Mergentheim war von 1525 bis 1809 Zentrum des Deutschen Ritterordens, der im großartigen Renaissanceschloß residierte. Der schwäbische Dichter Eduard Mörike verbrachte in Bad Mergentheim einige Jahre. Eine Ausstellung im Schloß erinnert an sein Wirken in
Mergentheim. Ein vollendeter Renaissancebau ist Schloß Weikersheim, der einstige Stammsitz der Hohenloher. Prunkstück der kostbar ausgestatteten Innenräume ist der fast 40 m lange Rittersaal mit seinen originellen Tierfiguren aus Stuck und der freitragenden Kassettendecke. Ein Abstecher führt uns in das Tal der Jagst, wo wir das ehem. Zisterzienserkloster Schöntal, eine großartige Barockanlage, und die mittelalterliche Burg des Götz von Berlichingen in Jagsthausen besichtigen. Johann Wolfgang von Goethe setzte dem Götz bekanntlich ein literarisches Denkmal. Wir wohnen im schönen “Kurhotel Alexa” in Bad Mergentheim Preis p. P: 699 € (DZ) bzw. 729 € (EZ).
4 Tage “Schleswig-Holsteins Nordosten: Flensburg, Glücksburg, Kappeln, Schleswig und Haithabu” (Fr. 21.9.-Mo. 24.9.2012. )
Oldenburg-Schleswig: 283 km
Programm wie bei der Kulturreise vom 20.5.-23.5.2012. Wir wohnen im “Hotel Hohen-zollern” im Zentrum von Schleswig. Preis p. P. 525 € (DZ), 565 € (EZ).
4 Tage An Elbe u. Saale: Köthen, Dessau, Wörlitz, Lutherstadt Wittenberg, Bernburg - "Von Musenhöfen, Gartenwelten u. Bauhaus-Stätten" (Mi. 3.10.-Sa. 6.10.)
Oldenburg-Dessau: 356 km. Fürstlicher Musenhof Köthen: Johann Sebastian Bach schuf hier seine Brandenburgischen Konzerte. Das einstige Residenzschloß der Fürsten von Anhalt-Köthen, bedeutenden Förderern von Kunst und Literatur, ist ein dreigeschossiger Renaissancebau aus dem frühen 17. Jh. Bauhausstadt Dessau: 1925/26 schuf Walter Gropius das Hochschulgebäude des von Weimar nach Dessau verlegten Staatlichen Bauhauses mit seinem Stahlbetonskelett und der "Glasvorhangfassade". Landschaftspark Wörlitz: Der Architekt Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff gestaltete ab 1765 den ersten
Landschaftspark nach englischem Vorbild in Deutschland, der heute noch zu den schönsten Anlagen dieser Art gehört. Wittenberg: Wirkungsstätte Martin Luthers, Schauplatz des berühmten Thesenanschlags. Bernburg: Die Krone Anhalts mit hoch über der Saale thronendem Schloß. Preis p. P. im “Grand City Parkhotel” in Dessau: 499 € (DZ), 549 € (EZ).
4 Tage Weimar - Stadt der deutschen Klassik (Di. 16.10.-Fr. 19.10.)
Oldenburg-Weimar: 395 km. Weimar ist als Geburtsstätte der Klassik ein zentraler Ort unseres kulturellen Erbes. Goethe, Schiller, Herder und Wieland sind Namen, die der Stadt in der Provinz bis heute weltweite Beachtung sichern. Bei mehreren Rundgängen erkunden wir die einmaligen Sehenswüdigkeiten der Stadt an der Ilm: Wir besichtigen u. a. Goethes repräsentatives Wohnhaus am Frauenplan, das Goethesche Gartenhaus im wunderschönen
Landschaftspark an der Ilm, das Wohnhaus Friedrich Schillers an der Esplanade, die weltberühmte und nach dem großen Brand wieder restaurierte Anna-Amalia-Bibliothek, das
Residenzschloß mit seiner wertvollen Gemäldesammlung und den Dichterzimmern, den historischen Friedhof mit den Grabstätten Goethes und Schillers und das sogenannte Wittumspalais, der Witwensitz Herzogin Anna Amalias. Sehenswert sind auch die Herderkirche und die Jakobskirche, wo Goethe Christiane Vulpius heiratete. Etwas südlich liegt hoch über der Stadt Schloß Belvedere mit seiner wertvollen fernöstlichen Porzellansammlung. Eine kleine Rundfahrt in die Umgebung Weimars führt uns zum Schloß Tiefurt, wo Anna Amalia ihre berühmten Tafelrunden abhielt. Der herrliche Landschaftspark liegt in einer Ilmschleife. Am bewaldeten Ettersberg liegt das ehemalige NS-Konzentrationslager Buchenwald, welches von 1946 bis 1950 vom sowjetischen Geheimdienst als eines der berüchtigten
Speziallager weitergenutzt wurde. Schloß Ettersberg mit Parkanlage wurde durch Goethe und Schiller zum Musenhof. Bemerkenswert am Schloß Kromsdorf ist vor allem die einzigartige Schloßmauer, welche ab 1666 von Theodor de Montaigne mit 64 Nischen für die Aufstel-lung von Steinbüsten versehen wurde. Diese bis heute erhaltenen Büsten stellen bedeutende Persönlichkeiten aus aller Welt dar. Wir wohnen im Hotel am Frauenplan in unmittelbarer Nähe des Goethehauses im Zentrum von Weimar. Preis p. P.: 559 € (DZ) bzw. 599 € (EZ).
- Änderungen vorbehalten -
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| Altenesch
(Kirche St. Gallus), Altes Land, Ammerland (Kirchen),
Apen (Kirche), Arle (spätgotischer
Schnitzaltar), Aurich (Ihlower Altar), Bad Essen (Ortsbild),
Bad Iburg (Schloß), Bad Zwischenahn (Kirche),
Bardewisch (Kirche), Barenaue (Schlösser),
Baum (Jagdschloß), Berne (St. Ägidius-Kirche),
Berum (Burg), Blexen (St. Hippolyt),
Borstel (St. Nikolai-Kirche), Brake, Braunschweig (Herzog-Anton-Ulrich-Museum),
Bremen (Focke-Museum, Kunsthalle), Bückeburg (Schloß,
Stadtkirche), Bunderhee (Steinhaus), Buttforde (spätgotischer
Schnitzaltar), Buxtehude (Petrikirche, Fachwerkhäuser,
Hafenanlage, Museum), Celle (Schloß, Altstadt,
Stadtkirche), Dangast, Dangstersiel (Der Schimmelreiter),
Delmenhorst (Städtische Kunstsammlung, Haus Coburg), Dornum
(Schloß, Beningaburg), Dützen (Windmühle),
Edewecht (Kirche), Eilhausen (Windmühle),
Emden (Kunsthalle, Ostfriesisches Landesmuseum, Rüstkammer,
Johannes a Lasco-Bibliothek, Neue Reformierte Kirche), Emsland (Rittersitze),
Expo 2000 (mit Führung), Funnix (spätgotischer
Schnitzaltar), Gödens (Schloß, Landpartie),
Groothusen (Burg), Großenheerse (Windmühle),
Hage (spätgotischer Schnitzaltar), Hannover (Expo
2000), Hildesheim (Roemer- und Pelizaeus-Museum),
Hinte (Burg), Hude (Klosterruine, Torkapelle des
Klosters), Hülshoff (Wasserburg), Hünnefeld (Schloß),
Ippenburg (Schloß, Festival "Garten und
Pflanze"), Jaderberg, Jever (Schloß, Audienzsaal,
Altstadt), Jeverland (Schlösser), Jork
(Ev. Kirche St. Matthias, Altländer Fachwerkhäuser), Kalkriese (Informationszentrum
zur Varus-Schlacht), Kniphausen (Burg), Langenbrück
(Gut), Leer (Krypta, Plytenberg, Haus Samson,
Harderwykenburg, Haneburg, Reformierte Kirche, Museum),
Loga (Philippsburg, Evenburg), Loquard (spätgotischer
Schnitzaltar), Lütetsburg (Schloß, Park), Meßlingen
(Windmühle), Münsterland (Wasserschlösser), Neuenburg
(Schloß), Neuenhuntorf (Kirche), Neustadtgödens
(Ortsbild), Norden (St. Ludgeri Kirche),
Nordkirchen (Schloß), Oldenburg (Führung durch
die Altstadt), Osnabrück (Schloß), Ostfriesland
(Häuptlingsburgen, spätgotische Schnitzaltäre), Rastede
(Kirche, Palais), Rheiderland, Rüschhaus (Wohnsitz der
Dichterin Annette von Droste-Hülshoff), Schelenburg, Stedinger
Land, Tecklenburg (Stadtbild, Fachwerkgebäude, Schloßbezirk mit
Freilichttheater und Torhaus, Wasserburg Haus Marck),
Tecklenburger Land, Teutoburger Wald, Verden (Dom),
Vischering (Wasserburg), Weener (Museum,
Holtgaster Schnitzaltar), Westerkappeln (romanische
Kirche und Wasserburg Kappeln), Westfälische Windmühlen,
Wiehengebirge, Wiefelstede (Kirche), Wienhausen
(Kloster, Nonnenchor), Wilhelmshaven, Worpswede (Museum
am Modersohn-Haus, Dorfkirche mit Friedhof und Grabmal der Paula
Modersohn-Becker, Weyerberg, Niedersachsenstein, Bahnhof - gestaltet von
Heinrich Vogeler, Barkenhoff, Haus im Schluh, Kaffee Worpswede) |